Mittwoch, 4. Februar 2015

6

Neues Jahr...neues Jahr!

Denn wer braucht schon Glück wenn er das Schicksal hat, das immer wieder neue Proben bereit hält?

Bisher gestaltet sich mein junges 2015 recht bescheiden und zurückhaltend mit Schönigkeiten.
An einem Tag näht mich mein Leben zusammen, am anderen Tag trennt es eine Naht auf um sie bald wieder zu flicken. Es wird jedenfalls niemals langweilig und jede Herausforderung wird begrüßt und gern oft viel Murren, Trotz und Innerer-Schweinehund-Bekämpferei bezwungen. Manchmal gelingt es mir auch nicht und ich trete kurz unruhig auf der Stelle wie eine Uhr deren Uhrwerk neu aufgezogen werden muss.



Still feierten wir den Geburtstag meiner liebsten Omi, die im August weitergewandert ist und nun von einem anderen Ort auf uns blickt.


Ein guter Tag
 

 Lektüre aus der Uni-Bibliothek... ich suche nach neuen Einflüssen, Inspirationen und Musen




Wir feierten mit Chefs und Kollegen (wir sind ein überschaubarer
Betrieb) Weihnachten nach und unternahmen eine wunderbare Fahrt in den Thüringen Wald. Wir bestiegen die unterschiedlichsten Gefährte und sahen Berge und Höhlen ...und Katzen (Katzenbilder gehen immer)




Dem liebsten Herzmann musste ich an einem der trüberen Tage
das Gemüt erheitern (und ich denke mit Freuden daran zurück). Nichts lieber als das! Zum Glück ist er jederzeit zu allen Schandtaten bereit.



 Selbstmotivation ist noch immer eine meiner größten Hürden
aber ich suche nach Mitteln und Wegen sie mir allgegenwärtig zu machen.


Neue Wege, neue Chancen, altes Ich -  deal with it Marie!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

5

Lang ist es her, dass ich zuletzt schrieb. Ich hatte einfach nicht das Bedürfnis dazu, mich mitzuteilen und habe die Zeit lieber genutzt um kreativ zu sein.

Ich habe ein neues Hobby/Passion/Ding, das mir einfach riesige Freude macht gefunden: Das Zeichnen/Skizzieren/Illustrieren/Malen! Vor vielen Jahren hatte ich mich weniger erfolgreich an das Thema herangetastet, mich als untalentiert abgestempelt und es gelassen.

Vor ca. 3 Monaten packte mich ein warmer Hauch voller Liebe und mitreißender Kraft, wehte mich in den hießigen Künstlerbedarfsladen und ich verließ denselbigen mit einem Sketchbook, Copics und viel Motivation.
Meine Beziehung zur Motivation würde ich als On/Off-Liaison beschreiben, doch dieses Mal sollte es anders werden.
Ich begann einfach!
Mein Sketchbook ist nun zur Hälfte verziert mit verworfenen Skizzen, vollendeten Illustrationen, Ideen und Versuchen und ich liebe es!
Noch nie habe ich ein Buch so sehr geliebt wie dieses graue, pappige, einfache, quadratische Ding.
Ich bin verliebt in jedes ge- und missglückte Werk. Jedes dieser Werke zeigt den Prozess den ich durchlebe, mein Scheitern, mein Weitermachen. Und wenn dieses Skizzenbuch voll ist, dann kommt das Nächste an die Reihe!

Ich löse mich immer mehr von
  1. Selbstzweifeln 
  2. meinem inneren Schweinehund
  3. der Meinung Anderer (außer es betrifft meine Arbeit oder mein unmittelbares Handeln)
  4. meinen unrealistischen Erwartungen
  5. Planlosigkeit
  6.  meiner Ungeduld
Dinge die ich zur Zeit sehr mag
  1. vegan zu backen
  2. frischen Orangensaft zu pressen
  3. die Nähe meines Herzmannes
  4. Impressionen auf Instagram zu posten (ich mag es kleine Lebensmomente in ein quadratisches Format zu bringen)
  5. Musik (Siouxie and the Banshees, Sisters of Mercy und anderen Oldschool-Kram, Salem)
  6. meine Haarfarbe
  7. meine Familie
  8. (alkoholfreier) Fruchtpunsch und wohlige Wärme
  9. zu planen 
  10. neue Aufgaben und wenn Andere sie mir zutrauen
  11. an die Zukunft zu denken und mich darauf zu freuen


Impressionen



made for lovely Wieland from Canned Applause who spends one semester in Toronto and is really missed

my love <3

4minute bus-sketching my sister and me when i travelling to visit her <3 (why the hell do i comment in english? i don´t know xD)


Freitag, 26. September 2014

4

Ich nehme den Stift in die Hand und setze wieder an, mein Leben zu skizzieren. Es sind Schemen, doch ich bewege mich. Vorwärts und selbst wenn ich auf der Stelle trete, will ich nie mehr zurück. Es gibt so viel größeres als das eigene Ego.


Montag, 25. August 2014

3

Gestern ging mein WLAN-Router in Qualm von uns. Fast lustig wie ich zur "Abstinenz" gezwungen werde, denn das Wichtigste kann ich per Smartphone erledigen und der größte Rest ist nur Ablenkung.
Um nicht noch länger auf den einzigen Touch-Tasten rumzuhämmern belasse ich es heute bei zwei Zitaten die mich sehr beeindruckten.

"Vordergründig glauben wir oft, wir seien gestresst,weil wir so viel zu erledigen haben.Wenn wir genauer hinschauen, stellen wir aber fest, dass wir eigentlich unter einem zu aktiven Geist leiden,dem ständig etwas neues einfällt,was es angeblich noch zu tun gibt." 

2

"Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg. Was wir Weg nennen, ist Zögern." - Franz Kafka


Im Bezug auf mein momentanes Leben gibt es nicht einmal ein festes Ziel. Das ist ebenso dem Zögern zuzuschreiben und dieses Zögern liegt Versagensangst, falscher Selbsteinschätzung und fehlendem Selbstbewusstsein zugrunde.
Menschliche Makel die meinen Alltag bestimmen.

"Das Ergebnis an sich ist oft weder gut noch schlechht, es ist einfach." - aus Die Kunst ein kreatives Leben zu führen

Diesen Grundsatz hinzunehmen und auf meine Arbeit, meine Freizeit und mein ganzes Erleben anzuwenden fällt mir ungeheuer schwer. Aus Angst mich lächerlich zu machen, weil ich etwas (noch) nicht 100prozentig beherrsche, versuche ich nicht es zu tun und daran zu lernen...ich lasse es einfach bleiben. Ich gehe den einfachen Weg und türme die Steine, die ich mir höchstselbst in den Weg lege, zu einem stetig wachsenden Berg auf, den ich nicht erklimmen kann. Und wenn mir jemand die Hand reichen will, mich ermutigt Fehler zu machen und mir anbietet mich aufzufangen, schüchtert es mich so sehr ein, dass ich beginne mich in einem Schneckenhaus zu verkriechen. Was ich dabei völlig außer Acht lasse ist, dass ich die helfende Hand aussperre und mich mit all meinen ausgedachten Unzulänglichkeiten einschließe und sie zu meinen liebsten, weil bequemsten, Wegbegleitern mache.
Das Zögern hält mich zurück, das Zerdenken, das Nein-Sagen, die Egozentrik, die Bequemlichkeit, die Interpretation, die Stagnation.
Ich stehe an einem Wendepunkt, den zu akzeptieren mir schwer fällt. Ich muss lernen mich zu verabschieden - von Einigem!
Nächstes Wochenende werde ich mich (hoffentlich) von einigen Besitztümern trennen und sie auf einem Flohmarkt anbieten. Ich kann kaum beschreiben wie sehr ich mich darauf freue.


Freitag, 22. August 2014

1

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich schreiben muss!
Ich könnte es dabei belassen, das analog zu tun aber das reicht mir nicht aus. Ich will mich zu einer Kontinuität des Schreibens und Reflektierens zwingen (ja so wird es anfangs sein). Es wird sehr persönlich, ehrlich und es wird mir weh tun.

Seit gestern ist es offiziell: Semester 7 von 6 Semestern Regelstudienzeit. Von den 14 Semestern die ich allgmein an Universitäten verbrachte ganz zu schweigen.
Wenn ich überlege was ich in den vergangenen 7 Jahren gemacht habe, fällt mir kaum nennenswertes ein, wenn ich überlege was ich finanziell investiert habe fällt mir leider ne Menge ein.

Ich befinde ich mich einem traumhaft freien, experimentellen und schönen Studium, doch die meiste Zeit meines momentanen Lebens verbringe ich damit, dieses zu finanzieren. Die freie Zeit die ich habe nutze ich damit, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, Ausflüchte zu suchen - kurz: Zeit zu verschwenden.

Mit diesem Lebensstil schaffte ich bisher vor allem eines - die Leute die mich lieben und denen was an mir liegt Sorgen zu bereiten und vor den Kopf zu stoßen. Warum der ganze Zirkus? Weil ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe und mir selbst ganz fett im Weg stehe. Und damit wären wir schon beim Ziel dieses Blogs. Ich werde dokumentieren wie ich mich aus diesem ganze Schlamassel herausbefördern werde, denn das ist der große Plan.

Ein achtsames Leben zu führen klingt immer viel leichter als es klingt - also eigentlich ist es kein Problem wenn man es einfach mal macht. Doch mein Hang zur Verdrängung lies mich ebenso das Achtsamkeits- und MBSR*-Training vergessen, das ich vor wenigen Jahren, im Rahmen meines Studiums, erlebt hatte. Offenbar verdränge ich auch gute Gedanken und Erfahrungen sehr schnell, denn diese hatte ich zu jener Zeit, doch davon blieb nichts mehr übrig. Ich will herausfinden warum und wie ich dahin zurückfinden kann um meine Lebensqualität, meinen Alltag, meine zwischenmenschlichen Beziehungen und meine Zukunft zu verbessern und maßgeblich zu beeinflussen. Denn das ist bitter nötig.
Es wird tiefe Einblicke geben, auch kreative!

Meine Lektüre für die nächsten 4 Tage wird Die Kunst ein kreatives Leben zu führen - Anregung zur Achtsamkeit von Frank Berzbach sein.

http://www.amazon.de/Die-Kunst-kreatives-Leben-f%C3%BChren/dp/3874398293/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1408748386&sr=8-1&keywords=kunst+kreatives+leben+f%C3%BChren
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* Mindfulness-Based Stress-Reduction